Palmöl – Öl der Zerstörung?

> Fotoausstellung zum Thema: Palmöl und Umweltzerstörung in Borneo

> Ort: Universität Innsbruck

> Zeit: 28. Mai bis 13 Juni 2015

 

Hintergrund:

Palmöl ist eines der wichtigsten Industriegüter von Malaysia und wird vor allem auf der Insel Borneo angebaut. Aus diesen Palmen mit sehr ölreichen Früchten wird in weiterer Folge Öl gewonnen, welches in der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie eingesetzt wird. Bis heute sind Produkte die Palmöl enthalten nicht kennzeichnungspflichtig.

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In Sabah, einem malayischen Teil der Insel Borneo, werden Ölpalmen in großem Stil angepflanzt. Dazu wird leider oft Regenwald gerodet. Der Regenwald Borneos ist der älteste der Welt und bietet seit mehr als 130 Millionen Jahren einen Lebensraum für Tiere und Menschen. Dieses intakte Ökosystem wird durch die Agrarindustrie der Ölpalmproduktion stark gefährdet. Zu Beginn kommen die Forstunternehmen die den Waldbestand roden und das Holz verkaufen, der Rest wird daraufhin meist mittels Brandrodung zerstört. Auf diesen urbar gemachten Flächen werden terrassenförmige Felder angelegt wo die Ölpalmen gesetzt werden. Diese Palmen bieten keinen Lebensraum für die große Anzahl an Tieren die in Borneo heimisch sind. Unter ihnen sind auch die Orang Utans, die Waldmenschen, wie sie von den Ureinwohnern genannt wurden. Diese Primaten, die dem Menschen so unglaublich ähnlich sind, leben nur auf Borneo und Sumatra. Sie sind vom aussterben bedroht, da sie keinen Lebensraum mehr finden.

Im Zuge dieser Forschungen wird es vom 28. Mai bis 13 Juni Veranstaltungen von Südwind, sowie eine Fotoausstellung mit meinen Bildern geben. Ihr findet die Ausstellung in der Universität Innsbruck und mehr Informationen unter diesem Link:

>> Südwind Fotoausstellung Innsbruck

 

Impressionen aus Malaysia:

 

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